© Copyright AK 2012 Ausgangspunkt für die Wanderung in die stillen Wälder am  "Honigberg" Hymettos ist wohl meist das unruhige und  betriebsame Stadtzentrum von Athen. Man wählt sich dort eine  geeignete Haltestelle der Buslinien 223 oder 224 in Richtung  Kaissariani. Eine  Haltestelle liegt z.B. in der Vasilissis Sophias  auf der Höhe und auf der Seite des Byzantinischen Museums. Wir  steigen erst an der Endhaltestelle der Buslinie beim Friedhof Kaissariani aus.  Von dort beginnt unsere Wanderung. Zunächst wählen wir den Fußweg, der parallel zur  Autostraße entlang des Friedhofes in Richtung Kloster Kaissariani zieht. Bei 275 m.ü.d.M  erreichen wir eine Blockhütte, die vom "Verein der Waldfreunde" errichtet wurde. Das Kloster Kaissariani (Öffnungszeiten Täglich außer Montag 8:30 Uhr bis 15:00  Uhr) aus dem 11. Jh. ist eines der sehenswertesten byzantinischen Denkmäler im  Raum Athen. Die idyllische Lage des Klosters im schattigen Wald, die überraschend  vielfältige Natur im Umkreis des Klosters sowie die Wandermöglichkeiten am Fuße des  Hymettos begeistern jeden Besucher. Vom Kloster (350 m.ü.d.M.)  aus wählen wir die Asfaltstraße bergauf, der geringe Verkehr ist  für den Fußgänger kaum störend. Bei 390 m.ü.d.M. erreichen wir die Quelle Kalopoula  (Trinkwasser!)  mit einer kleinen Taverne, die allerdings nicht immer geöffnet ist. Mit  zahlreichen Ausblicken gehen wir weiter auf der Straße nach oben und erreichen bei 440 m.  ü.d.M. eine kleinen Gipfel mit weiter Rundumsicht auf die Großstadt Athen (siehe Bild in der  Kopfleiste dieser Seite). In dieser Region passiert man auch die Ruinen eines Wohn- und  Verteidigungsturmes aus der Türkenzeit. Weiter führt die Straße bergaufwärts, bis wir in 550  m.ü.d.M das Klösterchen Asteri erreichen. Kloster Asteri (Moni Taxiarchon) entstand wie Kloster Kaissariani  im 11. Jh. und besteht aus  der Kirche und den ummauerten Klostergebäuden. Leider ist der gesamte Komplex meist  geschlossen, wegen der idyllischen Lage und der weiten Ausblicke lohnt aber der Besuch  auf jeden Fall. Das Klösterchen Asteri war viele Jahre lang im Besitz der Königin Friederike von  Griechenland, die dort in den Sommermonaten Erholung und Ruhe fand. Friederike  war die Mutter von König Konstantin I., dem letzten Regenten von Griechenland, der  im Jahre 1973 abdanken musste. Mit dem Ende der Monarchie in  Griechenland ging auch das Kloster Asteri in Staatsbesitz über, seitdem  ist es mehr oder weniger dem Verfall preisgegeben. Die kläglichen, vermorschten Überreste des königlichen Badezimmers  und der Toilette präsentieren sich dem neugierigen Besucher beim Blick  in die Fenster des verfallenen Klostergebäudes.   Für den Rückweg empfiehlt sich zunächst wieder die Asfaltstraße bis  zum Aussichtspunkt 440 m.ü.d.M. Von dort zweigt nun ohne Markierung  ein Fußweg ab, der aber kaum übersehen werden kann. Bei 380  m.ü.d.M heißt es aufpassen, denn man muss den Weg wählen, der  zunächst in einer scharfen Rechtswendung, dann deutlich nach unten  führt. Die Orientierung im Gelände ist aber leicht, teilweise findet man  auf den Felsen auch gelegentlich Markierungen, bis man in der Nähe  der neuen Stadtautobahn wieder die Hütte der Waldfreunde (275  m.ü.d.M.) erreicht. Hymettos der "Honigberg" der Antike Wanderung am stillen Stadtrand von Athen Panoramablick vom Hymettos über Athen Kloster Asteri Badewanne und Toilette der ehem. Königin Friederike von Griechenland Blick vom Hymettos Kronanemone am Hymettos (Anemone coronaria) Griechenland Erika und Albert Kollmann Unsere private Homepage